Tarifvertrag bayern hotel und gaststättengewerbe

Die Sauna- und Wellnessbereiche in den Hotels sind trotz Koronalockerung weiterhin geschlossen. Darüber hinaus ist das Tragen von Gesichtsmasken und Abstand sträich. So war der Beginn der bayerischen Pfingstferien verhalten. Nach einem schwachen Start am Samstag zogen die Menschen nach Agenturberichten am Sonntag zunehmend in die Seen und Berge Bayerns. Die Betreiber von Restaurants, Seilbahnen und Parkplätzen freuten sich – vor allem im Allgäu bei gutem Wanderwetter, weniger am Chiemsee. “Wir haben auch kein Badewetter”, teilte ein Sprecher der örtlichen Tourismusbranche mit. Zu Pfingsten hat die Deutsche Bahn ihr Angebot an Fernzügen in die Ferienregionen Südbayerns ausgebaut. Freizeit: Ab morgen, Montag, können sowohl Hallenbäder und Thermalbäder als auch Hotelpools wieder geöffnet werden. Die Wellnessbereiche innerhalb der Hotelkomplexe und die gemeinsamen Sanitärbereiche auf Campingplätzen können auch wieder von Gästen genutzt werden. Gleichzeitig mit Hotels und Pensionen dürfen Freizeiteinrichtungen wie Vergnügungsparks ab dem 30.

Mai 2020 wieder in Betrieb gehen. Touristische Bus- und Bahnfahrten, Seilbahnfahrten und Fluss- und Seeschifffahrt sollen wieder möglich sein. Stadt-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen durch Schauhöhlen und Besucherbergwerke können ab Samstag stattfinden. Die bayerischen Schlösser können ebenfalls ab dem 30. Mai 2020 wiedereröffnet werden. Besuchermagnete wie die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg werden jedoch erst am 2. Juni 2020 und damit nach dem Pfingstwochenende Besucher empfangen können. In mehreren Städten Bayerns und bundesweit wollen Gastwirte heute mit der Kampagne “Leere Stühle” auf ihre bedrohliche Situation aufmerksam machen. Mittags wollen die Besitzer stühle vor ihren Betrieben als Zeichen des Protests aufstellen.

Viele Gastwirte fürchten den Bankrott, wenn Restaurants wegen der Corona-Maßnahmen über den Sommer geschlossen bleiben müssen. Sie fordern von der Politik einen klaren Zeitplan, wann ihre Unternehmen wieder öffnen dürfen. Darüber hinaus wollen sie höhere Subventionen und eine höhere Kurzarbeitsbeihilfe. Diese Woche verabschiedete die große Koalition eine Steuerentlastung für Gastronomie und Gastronomie: Ab 1. Juli wird die Mehrwertsteuer für Lebensmittel auf 7 Prozent gesenkt. Die Verordnung gilt für ein Jahr. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält Sommerferien im Ausland in diesem Jahr für “eher unwahrscheinlich”. Söder betonte am Donnerstag, dass zu den beliebten Reisezielen vieler Deutscher genau die Länder gehören, die am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind: Italien, Spanien, die Türkei oder Frankreich. Da ein Auslandsurlaub in diesem Jahr unwahrscheinlich ist, kann die heimische Gastronomie und Hotellerie laut Söder mit einem “Ansturm” rechnen.

Er geht davon aus, dass Menschen eher in Deutschland Urlaub machen als im Ausland. Gleichzeitig hofft Söder, dass heimische Restaurants und Hotels ab Anfang Juni wieder öffnen können. Sollte es bis Pfingsten Anzeichen für eine Entspannung der Corona-Krise geben, gibt es einen “Hoffnungsschimmer” für Restaurantbesuche. Tourismus: Ab Mittwoch dürfen Flusskreuzfahrtschiffe in Bayern wieder losfahren. Für sie gelten jedoch die gleichen Vorschriften wie für “stationäre Hotels”. Darüber hinaus gilt die Mindeststrecke ab Mittwoch nicht mehr für touristische Zugfahrten sowie für die Fluss- und Seeschifffahrt im Ausflugsverkehr. Die Vorschriften für freizeittouristische Aktivitäten wie Raftingtouren und Floßfahrten mit mehr als 10 Personen bleiben bestehen. Seit Mittwoch gilt in Rosenheim eine Maskenpflicht. Die meisten Menschen halten sich an die neue Verpflichtung, berichtet der Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Südoberbayern Süd. Die Polizei prüft die Einhaltung der Regeln. Bisher waren fast keine Beschwerden notwendig.

Polizeipräsident Robert Kopp appelliert an die Bürger, sich weiterhin an die Regeln zu halten, denn sie sind Voraussetzung, wenn sie eine weitere Lockerung der Beschränkungen wollen.